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H E L M S T O R F 

Die Gemeinde Helmstorf liegt südlich der Stadt Lütjenburg am Rande der Holsteinischen Schweiz und besitzt alle Merkmale des ostholsteinischen Hügellandes: Mächtige Endmoränen, steile, bewaldete Schluchten, Buchenwälder mit üppiger Frühlingsflora und weite Ackerflächen.
An vielen Stellen der Gemeinde geht der Blick auf das Naturschutzgebiet Kossautal, die angrenzende Stadt Lütjenburg, den Bungsberg oder bis zur Ostsee.

Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde erfolgte etwa 1260 durch die Ritter von „Helmeriksdorp“. Die Gemeinde ist 1928 durch Reichgesetz aus dem ehemaligen Gutsbezirk Helmstorf hervor gegangen und umfasst heute die Ortschaft Kühren, die Gutshöfe Helmstorf und Mühlenfeld sowie den Helmstorfer Meierhof Wetterade.

Die Größe der Gemeindefläche beträgt 1098 ha mit etwa 335 Einwohnern. Helmstorf ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt mit Fischzuchten in Helmstorf und Mühlenfeld. Pferdezuchten im Wührbrook, Helmstorf und in Kühren sowie weitere private Pferdehaltung beleben das Bild der Gemeinde.

Das Dorf Kühren und die Gutshöfe sind geprägt durch gut erhaltene Fachwerkhäuser mit Reetdächern sowie alte Backsteinbauten. Besonders erwähnenswert sind die vom Denkmalschutz preisgekrönte Alte Schule von 1800 in Kühren, die sich dem Boden anschmiegende Kartoffelscheune auf dem Meierhof Wetterade sowie die sehenswerte Gutsanlage Helmstorf mit Herrenhaus, großen Scheunen und diversen Nebengebäuden.

Dichte Alleen aus Eichen und Linden bilden die – teils ungeteerten - Zufahrten der alten Gutshöfe sowie die Verbindungswege zwischen ihnen, während die Landesstraße 178 als moderne Straße mit neuem Radweg die Verbindung der Gemeinde Helmstorf mit Lütjenburg sowie der Region Bungsberg darstellt. Das alte Wegenetz ist umsäumt von gut erhaltenen und gepflegten Knicks, durch die bunten Knicks hindurch geht der Blick auf die kuppige und wellige Endmoränenlandschaft mit vielen alten Solitärbäumen, Mergelgruben und Hünengräbern.

Die Hünengräber als Zeugen der steinzeitlichen Vergangenheit können teilweise bestiegen werden, wo sie nicht mitten in der Feldmark liegen. Eine weitere eiszeitliche Hinterlassenschaft, das romantische Kossautal, Quelle vielfältiger Flora und Fauna, ist am Gemeinderand zu Lütjenburg hin durch einen Wanderweg gut erschlossen. Der Eisvogel ist neben anderen Schönheiten aus Tier- und Pflanzenwelt regelmäßig Gast hier.

Eine Besonderheit der Gemeinde ist das Wasserkraftwerk des Gutshofes Helmstorf, das seit 1895 zunächst den Gutshof, später die Stadt Lütjenburg mit Elektrizität versorgt. In den 1990er Jahren mit neuem Generator versehen ist es weiterhin in Betrieb.
Damit setzt es die Tradition der Mühlen im Gemeindegebiet fort, welche sich im Wappen der Gemeinde wiederfinden: Oben ein silbernes Mühlenrad, unten drei silberne Hufeisen, geteilt durch eine Wellenlinie.

Öffentliche Gebäude der Gemeinde sind vor allem das Feuerwehrhaus mit Saal und Jugendraum. Die Räume bieten Platz für die Zusammenkünfte von freiwilliger Feuerwehr und Gemeinde, des weiteren ist ein Ortsverein des Roten Kreuzes beheimatet und für die sportliche Betätigung ein Bolzplatz auf dem Gelände der alten Kieskuhle eingerichtet. Das alte Wirtshaus fiel einem Brand zum Opfer, regelmäßig geöffnete Gaststätten sowie Einkaufsmöglichkeiten bietet die Gemeinde bis auf Verkaufsfahrzeuge der Bäcker nicht.


 


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